Februar 2006
 

26. Februar 2006
Odaiba.
Was soll ich zu Odaiba sagen. Odaiba ist cool. Einer der schönsten Plätze dich ich bis dato besucht habe.

Tourist-Guidebook-Info:
Odaiba ist eine kleine, künstlich angelegte Insel im Tokyo Bay. Dort findet man nicht nur verschiedene Themenparke, sondern auch das besuchenswerte Sendestudio von Fuji-TV, den einzigen Sandstrand im Kerngebiet von Tokio (Baden nicht empfohlen) und kleinere diverse Cafes. Außerdem die üblichen Shoppingkomplexe und eine hervorragende Sicht auf die Skyline Tokyos und vor allem den Blick auf die Rainbowbridge und dem Tokyo-Tower. Daikanransha, das zweitgrößte Riesenrad der Welt und die vollautomatische Arikamome-Linie (Yurikamone=Lachmöwe, siehe auch Video) befinden sich ebenfalls in Odaiba.

Für 900 Yen (Tageskarte) konnten wir so oft Zug + Schiff fahren wie wir Lust hatte. Bilder von der Zugfahrt, Schifffahrt, der Rainbowbridge, dem Fuji-TV Building und noch vieles mehr gibt es hier. Viel Spass.

23. Februar 2006
Ginza ist teuer.
Gestern waren wir in Tokyo-Ginza. Ein teures Pflaster. Ein Tasse Kaffee kostet gut und gerne mal umgerechnet ca. 10 Euro. Hallo!!!

Als wir den Yurakucho-Bahnhof verließen war unser erstes Ziel das Sony Building. Was wir natürlich nicht auf Anhieb fanden. Ich weiß gar nicht warum dieses Gebäude in jedem Touristenführer erwähnt wird. Ich finde nichts Besonderes an diesem.
Außer exquisiten Geschäften wie Gucci oder Boss gibt es, wenn man weiter in Richtung Shinbashi geht, unzählige Kneipen, die wie schon oben erwähnt, nicht gerade günstig sind. Am meisten fasziniert haben mich jedoch die Hochhäuser bzw. die Office-Buildings und das Tokyo International Forum. Das Tokyo International Forum werdet ihr sofort auf den Bildern an seiner außergewöhnlichen Architektur erkennen. Sehr schönes Gebäude.

Hier die Bilder.


   

12. Februar 2006
Mochi.
Am Samstag war ich mit meiner Hostmutter bei einer traditionellen Mochi-Neujahrszeremonie.

Was ist Mochi?
Mochi ist Teig aus Reismehl oder Klebereismehl. Traditionell wird gekochter Reis in Holzbottichen mit großen Holzhämmern geschlagen, wobei der Helfer nach jedem Schlag den Reisklumpen wendet. Mochi wird mit verschiedenen Soßen (z. B. Sojasoße oder süßen Bohnensoße) gegessen.

Ich mag Mochi am liebsten mit der süßen Bohnenpaste innen drin. Hier ein Foto von meinem Favoriten, welche ich zwei bis dreimal die Woche im Supermarkt einkaufe.
Nachdem wir Mochi auf traditionelle Weiße hergestellt hatten, haben wir anschließend gemeinsam Mittag gegessen und Alkohol getrunken. Vorzugsweiße Bier. Japaner lieben wohl Bier.

Hier ein paar Bilder.

 

07. Februar 2006
Mamemaki - Bohnenwerfen.
Zu Beginn jeden Jahres wird in Japan das traditionelle Bohnenwerfen veranstaltet, um böse Geister zu vertreiben. Grund genug, um eine "Schmeiß-eklig-schmeckende-Bohnen-auf-Geister" Party zu veranstalten.
Bilder von dieser Party gibt es hier.

Am Samstag war ich außerdem noch in Tokyo-Roppongi und Tokyo-Shibuja.
Unser Plan war den Tokyo-Tower erneut bei Tag zu besichtigen. Jedoch waren uns 820Yen Eintritt zu viel. Also suchten wir eine günstigere Alternative. Diese fanden wir im "Tokyo Prince Hotel Park Tower".
Fünf Minuten Fußmarsch vom Tokyo-Tower entfernt steht dieses luxuriöse Hotel (33-Stockwerke). Auf gut Glück fuhren wir zur Aussichtsplattform, na ja eher Restaurant, und nach höflichem Fragen wurde uns auch gestattet Fotos zu machen. Sehr beeindruckende Aussichten.

Gegen Abend sind wir dann mit dem Bus nach Shibuja gefahren. Normalerweise eine Fahrt von 20Minuten. Da aber Rushhour, benötigten wir eine gute Stunde. Lt. Reiseführer treffen im dreistöckigen Bahnhof von Shibuja sechs verschiedene Bahnlinien aufeinander. Über eine Million Pendler passieren diesen Bahnhof täglich. Wäre ich hier alleine unterwegs gewesen, dann wäre ich mit Sicherheit verloren gegangen... :-)
Die berühmte Straßenkreuzung Shibuja habe ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen.

Hier die Bilder von Roppongi und Shibuja.


   

03. Februar 2006
Not Judo but Jodo.
Heute hatten wir unsere zweite Kanji Prüfung. War ganz gut. Denke ich.
Außerdem hatte ich gestern Jodoprüfung.

Was ist Jodo?
Jodo ist eine japanische Kampfkunst, in der man sich mit einem Holzstab, dem Jo, gegen einen Schwertkämpfer (Samuraischwert) verteidigt.

Meiner Meinung nach, der langweiligsten Sport auf diesem Planeten.
Und ja, Ihr lest richtig: Jodo nicht Judo!
Ich weiß gar nicht warum ich diese "Vorlesung" gewählt habe. Wahrscheinlich habe ich mich zu sehr blenden lassen von: See the Samurai's way of living, learn at least the first 6 Kata, learn fundamental movements in Jodo, such as Kamae... bla bla bla...
In einem Satz gesagt: wer sich im wahren Leben mit diesem Sport verteidigt der stirbt. Bei weiteren Fragen bitte an mich wenden.

Hier die kleine Jodo-Bildergalerie. Diese Fotos entstanden während der Prüfung.

 

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